Berlin (pressrelations) -
Länderbeteiligung bei Aktionsplan gegen Fehlernährung gefordert
Der Bundesrat hat in einer heute gefassten Entschließung seine Erwartungen an den von der Bundesregierung angekündigten Nationalen Aktionsplan gegen ernährungsbedingte Erkrankungen dargelegt. Er fordert insbesondere, die Länder bei der Entwicklung und Umsetzung der Ziele des Plans zu beteiligen. Nur im Zusammenwirken von Bund, Ländern, Kommunen, Selbstverwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft könnten die angestrebten Ziele erreicht werden.
Der Bundesrat bekennt sich zur Verantwortung der Länder, die Rahmenbedingungen für gesundheitsförderliche Lebensstile und Lebenswelten zu verbessern, um die Eigenverantwortlichkeit eines jeden Bürgers für seine Gesundheit zu unterstützen. Er spricht sich für die rasche Einführung aussagekräftiger und verständlicher Nährwertkennzeichnungen aus. Der Bundesrat zeigt Möglichkeiten für zielgerichtetes Handeln auf, zu dem unter anderem die Bewegungsförderung und ein ausgewogenes Verpflegungsangebot in Kindertageseinrichtungen und Schulen gehören.
Entschließung des Bundesrates zum Nationalen Aktionsplan zur Prävention von Fehlernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und damit zusammenhängenden Krankheiten