Berlin (pressrelations) -
Erste Tarifrunde Zeitschriften brachte noch kein Resultat
Berlin, 4.07.2008 – Ohne Ergebnis endete am heutigen Freitag die erste Verhandlungsrunde der Gewerkschaften DJV und ver.di mit den Zeitschriftenverlegern. „Es ist bedauerlich, dass die Verleger ohne ein konkretes Angebot in die erste Tarifrunde eingestiegen sind“, kritisierte DJVVerhandlungsführer Hubert Engeroff. Auch habe es an der Bereitschaft der Verleger gefehlt, sich konstruktiv mit den Tarifforderungen des DJV auseinander zu setzen.
Die Tarifkommissionen von DJV, ver.di und VDZ waren am heutigen Mittag in Berlin zusammengekommen, um einen neuen Gehaltstarifvertrag für die rund 9.000 Zeitschriftenredakteurinnen und -redakteure zu verhandeln. Der geltende Tarifvertrag läuft zum 31. Juli aus. Die Gehaltsforderung der Gewerkschaften lautete auf 7,5 Prozent. Außerdem sollen die Onlineredakteure der Zeitschriftenverlage in den Tarifvertrag einbezogen werden.
„Ich fordere die Verleger auf, sich zügig mit den berechtigten Gehaltsforderungen des DJV zu beschäftigen“, forderte Engeroff. „Die Kolleginnen und Kollegen in den Redaktionen haben ein Anrecht auf einen raschen Tarifabschluss.“ Die zweite Verhandlungsrunde wurde für den 29. August in Hamburg
vereinbart.
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