Stuttgart (pressrelations) -
SWR: Weltoffen, neugierig und im SĂŒdwesten daheim
Udo Lindenberg schreibt Song zur Literaturverfilmung "Die Heimkehr" nach Hesse
Stuttgart. Mit neuen Sendungen und Gesichtern hat sich der SĂŒdwestrundfunk (SWR) bei der heutigen Jahrespressekonferenz (1. Februar 2012) prĂ€sentiert. Der SWR legt dabei seinen Fokus einmal mehr auf RegionalitĂ€t in all seinen Programmangeboten: im Internet, im Hörfunk und im Fernsehen. SWR-Intendant Peter Boudgoust: "Der SWR ist und bleibt weltoffen und neugierig. Wie unsere Zuschauer, Hörer und Nutzer sind wir in Baden-WĂŒrttemberg und Rheinland-Pfalz daheim. Wir wollen den SĂŒdwesten gemeinsam mit den Menschen leben und erleben."
RegionalitÀt bei fiktionalen und non-fiktionalen Produktionen
Der vieldiskutierte Fernsehfilm "Rommel", der sich mit den letzten sieben Monaten von Generalfeldmarschall Erwin Rommel beschĂ€ftigt, wird im Herbst 2012 zu sehen sein. Desweiteren entsteht eine Dokumentation und auch ein Hörspiel auf SWR2. Peter Boudgoust: "Der Film wird die Nation fesseln, den SĂŒdwesten sowieso. Wir tragen unseren Teil bei zu einer nach wie vor notwendigen Debatte."
Zum Hesse-Jahr drehte der SWR in SchwĂ€bisch Hall, Wackershofen und SchwĂ€bisch GmĂŒnd die Literaturverfilmung "Die Heimkehr" mit Heike Makatsch. Ausstrahlung am 2. Mai um 20.15 Uhr im Ersten. Udo Lindenberg schrieb den Song "The River" dazu. Dem 50. Todestag von Hermann Hesse widmen sich auch Sendungen im SWR-Hörfunkprogramm und im SWR Fernsehen.
Auch den MĂ€rchenfilm "Baron MĂŒnchhausen" fĂŒr das Weihnachtsprogramm mit Jan Josef Liefers, Jessica Schwarz und Katja Riemann in den Hauptrollen produziert der SWR im SĂŒdwesten, nĂ€mlich im Ludwigsburger Schloss.
Mit den "Herz-Docs" setzt der SWR seine erfolgreiche Dokumentationsreihe nach "Knochen-Docs" fort. Es werden Schicksale von Herz-Patienten der Uniklinik Freiburg erzÀhlt, zu sehen ab Juli 2012 im SWR Fernsehen.
Die Dokuserie "Kommissare SĂŒdwest" lĂ€uft in den Landesprogrammen des SWR Fernsehen und startet im Herbst. Der Zehnteiler zeichnet den Alltag von Kommissaren zwischen Trier und Ulm nach.
Multimedial und experimentierfreudig im Ersten, Dritten und EinsPlus
AuĂerdem betritt der SWR Neuland mit multimedialen Sendungskonzepten. Am 13. Mai um 20.15 Uhr wird der Ludwigshafener Tatort "Der Wald steht schwarz und schweiget" im Ersten ausgestrahlt. FĂŒr Intendant Boudgoust "wieder mal ein Tatort der anderen Sorte. Am Schluss können die Zuschauerinnen und Zuschauer sich noch im Internet beteiligen und den Tatort-Film fortspinnen. Beim FuĂball wird die Nation zum Trainer, beim âTatortâ zum Ermittler. Dieses Gemeinschaftserlebnis auch nach dem Ende des Tatorts noch ein Weilchen zu verlĂ€ngern, ist die Idee hinter dem Online-Spiel."
Im SWR Fernsehen wird Tatort-Kommissar Andreas Hoppe auch als "Lebensmittelinspektor" ermitteln. Gemeinsam mit drei Familien wagt er das Experiment, sich 80 Tage lang ausschlieĂlich von regionalen Lebensmitteln zu ernĂ€hren.
"Meister des Alltags" ist ein neues Quiz, moderiert von Florian Weber. In der Jury sitzen Prominente wie Guido Cantz und Enie van de Meiklokjes. Sendetermin: 30. April um 22.30 Uhr im SWR Fernsehen.
Der Digitalkanal "EinsPlus" wird zum Experimentierlabor fĂŒr den SWR. Speziell fĂŒr junge Zuschauerinnen und Zuschauer gibt es Sendungen wie das Musikmagazin "Lautstark", das Reportageformat "Mittendrin" oder die Dokuserie "Waschen, Schneiden, Reden" â aus Friseursalons in Mannheim, BĂŒhl und Berlin.
GroĂe Projekte in Hörfunk und Fernsehen
Der SWR prĂ€sentiert sich nach wie vor als wichtiger Dokumentationssender: Am 5. August wird im Ersten das bei den Dreharbeiten bereits vielbeachtete Doku-Drama "Konrad Adenauer â Stunden der Entscheidung" (mit Joachim BiĂmeier) gesendet. Am 18. April wird sich die Reihe "Legenden" Caterina Valente widmen, die ihre Karriere einst im SĂŒdwesten begann. Und in Gedenken an die Katastrophe von Fukushima hat der SWR die Dokumentation "Kinder des Tsunami" mit der BBC gemeinsam produziert. (5. MĂ€rz im Ersten, 12. MĂ€rz im SWR Fernsehen).
Als 20-stĂŒndiges Radio-Ereignis ist "Ulysses" von James Joyce bei SWR2 am 16. Juni, sozusagen dem "Bloomsday 2012", zu hören. Die Hauptrollen sprechen Corinna Harfouch und Dietmar BĂ€r.
AuĂerdem wird das "Islamische Wort", das es bisher nur im Internet gab, kĂŒnftig auch im Radio auf SWRinfo ausgestrahlt. Der neue Titel lautet "Islam in Deutschland". Hier erhalten Muslime die Möglichkeit, authentisch ĂŒber ihren Glauben zu sprechen. Ab 3. Februar jeden ersten Freitag im Monat um 14.37 und 17.37 Uhr.
Aktuell und schnell durch neue Technik
Bei der Jahrespressekonferenz hat der SWR erstmals auch Einblicke in den hoch modernen Neubau des SWR in Stuttgart gewÀhrt, mit Redaktionen und Studios auf neuestem technischen Stand. Fernsehnachrichten werden durch das virtuelle Studio noch verstÀndlicher, da komplizierte ZusammenhÀnge besser veranschaulicht werden können.
FĂŒr SWR-Intendant Peter Boudgoust ist "der Anbau in Stuttgart letztlich auch ein Statement, ein Versprechen an die Zuschauer, Hörer und Internetnutzer: Wir haben auf Jahrzehnte hinaus die Basis dafĂŒr geschaffen, dass der SWR in Stuttgart bestes Programm aus dem Land machen kann. Wir fĂŒhren jetzt die unterschiedlichen Medien Fernsehen, Hörfunk und Internet in den neuen RĂ€umen zusammen. Damit können wir noch schneller und aktueller berichten."
Fotomaterial zur Pressekonferenz unter ard-foto.de, vorgestellte SWR-Trailer unter SWR.de/hoehepunkte. Akkreditierte Journalisten finden ein Videofile der SWR-Jahrespressekonferenz 2012 unter SWR.de/presse.
Pressekontakt: Anja Görzel, Tel. 0711 929 11046, mobil 0151 146 26 784,
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