Berlin (pressrelations) -
Bei Fracking auf Chemieeinsatz verzichten
Zu den Aussagen des Vorstandsvorsitzenden von ExxonMobil Central Europe Gernot Kalkoffen und zum Bericht von Report MĂŒnchen erklĂ€rt der stellvertretende umweltpolitische Sprecher der SPDBundestagsfraktion Frank Schwabe:
Die intensive Debatte um die unkonventionelle Erdgasförderung trĂ€gt erste FrĂŒchte. Das macht die AnkĂŒndigung von Gernot Kalkoffen deutlich, dass es bei sogenannten Fracking-Methode möglich sei, giftige Substanzen durch ungiftige zu ersetzen. Nach dieser Entwicklung ist aber auch klar: Wenn eine Förderung ohne den Einsatz von Chemie möglich erscheint, dann muss das jetzt die grundsĂ€tzliche Anforderung sein. Und es muss alles getan werden dieses zu erreichen. Zu deutsch: vorher darf keine Förderung stattfinden.
Sorge macht dagegen der Bericht von "Report MĂŒnchen". Der Vorwurf steht im Raum, dass das Unternehmen RWE Dea Erdgas mindestens fahrlĂ€ssig, wenn nicht vorsĂ€tzlich, die Gesundheit von Menschen aufs Spiel gesetzt hat. Das macht umso mehr deutlich, dass es rund um die Erdgasförderung gesetzliche Defizite gibt. Deshalb muss eine umfassende möglicherweise erweiterte UmweltvertrĂ€glichkeitsprĂŒfung verpflichtend ohne Ausnahme sein. AuĂerdem mĂŒssen Haftungsfragen geklĂ€rt werden.
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