Leverkusen (pressrelations) -
Forschungsinitiative in deutschlandweitem Wettbewerb prÀmiert: CO2-Projekt von Bayer unter besten Zukunftsideen
Pilotanlage in Leverkusen zÀhlt zu "AusgewÀhlten Orten 2012" / Innovatives Verfahren zur Kunststoff-Produktion mit Kohlendioxid
Leverkusen, 2. Februar 2012 â Ein Projekt von Bayer zur Nutzung des Klimagases Kohlendioxid als Kunststoff-Baustein zĂ€hlt zu Deutschlands vielversprechendsten Zukunftsideen. Die Forschungsinitiative "Dream Production" ist einer der PreistrĂ€ger in dem diesjĂ€hrigen Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen". Eine entsprechende Pilotanlage bei Bayer in Leverkusen gehört damit zu den "AusgewĂ€hlten Orten 2012". Das CO2 aus der Energiewirtschaft soll zur Herstellung hochwertiger Schaumstoffe dienen und so den bisherigen Rohstoff Erdöl teilweise ersetzen.
In dem Wettbewerb unter Schirmherrschaft des BundesprĂ€sidenten werden jĂ€hrlich 365 Projekte und Ideen prĂ€miert, die einen nachhaltigen Beitrag zur ZukunftsfĂ€higkeit Deutschlands leisten. Veranstaltet wird er seit 2006 unter anderem von der Standort-Initiative "Deutschland â Land der Ideen". Die PreistrĂ€ger sind nach Ansicht der Juroren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Medien "Indikatoren fĂŒr die ausgeprĂ€gte Innovationskultur Deutschlands und Spiegelbild bedeutender Zukunftstrends".
Auszeichnung in Kategorie Wissenschaft
FĂŒr die Auszeichnung, die in sechs Kategorien vergeben wird, gab es dieses Mal mehr als 2.000 Bewerbungen. "Dream Production" setzte sich in der Kategorie Wissenschaft durch. "Wir freuen uns sehr und sind stolz, mit diesem innovativen Projekt zu den âausgewĂ€hlten Ortenâ zu gehören", erklĂ€rte Dr. Tony Van Osselaer, Vorstandsmitglied von Bayer MaterialScience. Der Teilkonzern hat die FederfĂŒhrung bei "Dream Production" inne. Van Osselaer: "Dies bestĂ€rkt uns in unserer Strategie, mit nachhaltigen Produkten, Prozessen und Lösungen zu globalen Herausforderungen wie Ressourcenschonung und Klimaschutz beizutragen."
An dem im Sommer 2010 gestarteten Projekt sind neben Bayer der Energiekonzern RWE, die RWTH Aachen University und das an der Hochschule ansÀssige CAT Catalytic Center beteiligt. Forscher von Bayer und CAT haben gemeinsam einen Katalysator entwickelt, der das neue Verfahren erst möglich macht.
In der Pilotanlage im Chempark Leverkusen wird seit Februar 2011 mit Hilfe von CO2 aus einem Braunkohlekraftwerk von RWE in NiederauĂem bei Köln eine Chemikalie produziert, die zur Herstellung des hochwertigen Kunststoffs Polyurethan dient. 2015 soll das CO2-basierte Vorprodukt in die industrielle Fertigung gehen. Polyurethan wird in vielen Bereichen des Alltags benötigt â unter anderem fĂŒr Matratzen, Möbel, Auto-Komponenten und zur Isolierung von GebĂ€uden und KĂŒhlschrĂ€nken.
In dem Wettbewerb wurde zudem ein weiteres Projekt prĂ€miert, das Bayer und der Deutsche FuĂball-Bund ins Leben gerufen haben. Die Initiative "Einfach FuĂball" will geistig oder lernbehinderten SchĂŒlern den Zugang zum VereinsfuĂball ermöglichen.
Ăber Bayer MaterialScience:
Mit einem Umsatz von 10,2 Milliarden Euro im Jahr 2010 gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit gröĂten Polymer-Unternehmen. GeschĂ€ftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen fĂŒr Produkte, die in vielen Bereichen des tĂ€glichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschĂ€ftigte Ende 2010 rund 14.700 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.
Diese Presse-Information steht auf dem Presseserver von Bayer MaterialScience unter
www.presse.bayerbms.de zum Download bereit.
Mehr Informationen finden Sie unter
www.materialscience.bayer.com
Zukunftsgerichtete Aussagen Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwĂ€rtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu fĂŒhren, dass die tatsĂ€chlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen EinschĂ€tzungen abweichen. Diese Faktoren schlieĂen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite
www.bayer.de zur VerfĂŒgung. Die Gesellschaft ĂŒbernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukĂŒnftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
Name: Stefan Paul Mechnig
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