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Berlin (pressrelations) -
Russlandkoordinator fĂŒr freie und faire Wahlen in Russland


Am kommenden Samstag wollen die Menschen in ganz Russland auf die Straße zu gehen, um fĂŒr freie und faire PrĂ€sidentschaftswahlen am 4. MĂ€rz zu demonstrieren.

Aus diesem Anlass erklĂ€rt der Koordinator fĂŒr die deutsch-russische zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit, Andreas Schockenhoff:

"Ich unterstĂŒtze die Forderungen der russischen BĂŒrger nach freien und fairen Wahlen. Dazu muss auch die Möglichkeit einer Stichwahl gehören, die mit Blick auf die PrĂ€sidentschaftswahlen am 4. MĂ€rz wahrscheinlicher wird. Eine Stichwahl wĂŒrde nicht, wie der russische MinisterprĂ€sident Putin gesagt hat, zu "politisch instabilen VerhĂ€ltnissen" fĂŒhren, sondern den politischen Wettbewerb und die demokratische Entwicklung Russlands stĂ€rken.

Dabei gibt die Tatsache, dass die WahlfĂ€lschungen bei den Duma-Wahlen nicht aufgearbeitet worden sind, Anlass zur Sorge: Noch sind diejenigen im Amt, die die Wahlmanipulationen zu verantworten haben. Auch sie mĂŒssen rechtlich zur Verantwortung gezogen werden.

Dies erweckt die BefĂŒrchtung, dass diese KrĂ€fte ihre "Erfahrungen" mit den Manipulationen bei den Duma-Wahlen auch bei der kommenden Wahl am 4. MĂ€rz nutzen wollen, um eine Stichwahl zu verhindern. Deswegen muss die russische FĂŒhrung alles tun, um sicher zu stellen, dass die PrĂ€sidentschaftswahlen frei und fair verlaufen.

Um die von Putin beklagte "systemische Korruption", "Deindustrialisierung" und "RohstoffabhĂ€ngigkeit" abzubauen, braucht die russische FĂŒhrung die Mitwirkung aller BĂŒrger. Die aktivsten und engagiertesten BĂŒrger gehen am Samstag auf die Straße, um ihre politischen Rechte einzufordern: demokratische Mitsprache, politischen Wettbewerb und Transparenz. Friedlicher Umgang mit den Demonstranten, ein neuer Dialog zwischen Staat und Gesellschaft und freie und faire PrĂ€sidentschaftswahlen sind die notwendigen Schritte, um diese Menschen zu gewinnen."


Kontakt:
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